Archiv

2017

 

 

02. Dezember 2017

Verordnung über die Inkassohilfe bei familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen

Mit der Inkassohilfe werden vorwiegend Frauen und Kinder, die unter der Obhut der Mütter stehen, beim Eintreiben von Unterhaltsbeiträgen unterstützt. frbb unterstützt das Ziel des Bundesrates, mit dieser Verordnung einen Beitrag gegen die prekären finanziellen Verhältnisse zu leisten, in denen Frauen, meist nach einer Trennung oder Scheidung, sind, und für die Unterhalt wesentlich zur Sicherung Ihrer Existenz beiträgt...mehr

 

 

20. November 2017

Übergabe der Petition zum Erhalt der Fachstelle für Gleichstellung im Kanton Aargau

18 Organisationen und Parteien kämpfen mit 1'212

Unterschriften für die Fachstelle für Gleichstellung im Aargau

Am 12. September haben 18 Organisationen und Parteien die Petition zur Rettung der Fachstelle für Gleichstellung im Aargau lanciert und bis gestern Montagabend haben über 1'200 Menschen unterzeichnet.

 

Ein starkes Zeichen an den Grossen Rat in der bevorstehenden Budgetdebatte, in welcher eine Streichung der Fachstelle für Gleichstellung zur Debatte steht...weiter zur Medienmitteilung.

 

9. November 2017
Vorbilder- Modèles- Modelli
Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat zum 100. Geburtstag von Iris von Roten, der Pionierin für Frauenrechte in der Schweiz, einen Festanlass veranstaltet und die diesjährige Ausgabe der Zeitschrift Frauenfragen dem Thema Vorbilder - Modèles - Modelli gewidmet.

In Basel und der ganzen deutschen Schweiz hat das 1958 veröffentlichte revolutionäre Buch "Frauen im Laufgitter" damals viel Echo von grossem Lob bis Hass hervorgerufen. Die damaligen feministischen Forderungen von Iris von Roten sind teilweise noch heute topaktuell!

 

EKF hat die diesjährige Ausgabe der Zeitschrift Frauenfragen dem Thema Vorbilder - Modèles - Modelli gewidmet. Interviewt wurden 17 Frauen , aus der ganzen Schweiz. Sie alle haben sich auf irgendeine Art für Frauenrechte engagiert .
Darunter sind auch zwei Vertreterinnen von
frauenrechte beider basel, Elisabeth Freivogel und Ursula Nakamura.

Hier geht es zum Flyer und zum Link.
Das Heft ist auch in als gedruckte Ausgabe kostenlos erhältlich.

Viel Spass beim Lesen!

 

7. November 2017
Einreichung der eidgenösssischen Initiative "Für eine starke Pflege"

In erstaunlich kurzer Zeit ist diese Initiative zustande gekommen. frauenrechte beider basel hat dieses wichtige Anliegen unterstützt, denn es geht unter anderem auch um die notwendige Anerkennung eines typischen Frauenberufes. frbb dankt allen Mitgliedern, welche Unterschriften gesammelt haben und gratuliert den Initiant/-innen zum Erfolg.

 

Lesen Sie mehr dazu Online!

Hier Video über die feierliche Einreichung bei der Bundeskanzlei und ein sehr eindrückliches  Video mit Liliane Juchli, der Doyenne der Pflege in der Schweiz.
Sie war Jahrzehnte lang wegweisend für die Entwicklung der Pflege in diesem Lande.

 

21.-28. Oktober 2017
Kongress von International Alliance of Women in Nicosia, Zypern

Delegierte von IAW Mitgliedorganiationen aus Europa, Asien, Afrika und Amerika haben sich zum Dreijahres-Konress getroffen und wurden sehr herzlich von den IAW Kolleginnen in Zypern empfangen (Pancypriotic Women's Movement).
Die Diskussionen und Begegnungen waren rundum anregend und motivierend.

 

Esther Suter von frauenrechte beide basel wurde als Nachfolgerin von Jessica Kehl als Delegiertevon SVF-ADF in den IAW Vorstand (Board) gewählt. J.Kehl wird jedoch weiterhin IAW bei der FAO (Food and Agriculture Organisation der UNO) in Rom vertreten. Ursula Nakamura wird für IAW bei der WHO (Weltgesundheits-organisation) in Genf aktiv.

 

Unter Anderem hat IAW ein neues Projekt lanciert: "Water and Pads for School-Girls". Es soll Mädchen in ländlichen Gegenden von Entwicklungsländern, wo Sexualität stark tabuisiert ist, ermöglichen, auch während der Monatsregel die Schule zu besuchen.

 

Der Deutsche Frauenring feiert 2018 sein 100 Jahre Jubiläum und ladet zusammen mit einer Partnerorgansiation alle IAW Mitglieder nach Berlin ein zum IAW-Treffen und Fest vom 23.-28. Oktober 2018.

 

Bild: Teilnehmerinnen am IAW Kongress in Nicosia.

 

24. September 2017
Frauen in den Bundesrat jetzt!

Die Geschlechter müssen ausgeglichen im Bundesrat vertreten sein. Alles andere widerspricht der Konkordanz.

Jetzt offenen Brief unterzeichnen!
"Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist weiblich. Und trotzdem ist ihre Perspektive im Bundesrat seit langem kaum vertreten. Das widerspricht dem Grundgedanken der Konkordanz und repräsentiert in keiner Weise einen modernen Bundesstaat. Unser Land wurde bisher regiert von 110 Männern und gerade mal 7 Frauen..."mehr

 

12. September 2017

PETITION! Wir sagen STOPP!
Der Kanton Aargau darf nicht zum Entwicklungskanton in Gleichstellungsfragen werden.
Diese wichtige Petition können auch Personen in der ganzen Schweiz unterzeichnen.

Wir fordern den Erhalt der Fachstelle für Gleichstellung

Der Aargau darf nicht zum Entwicklungskanton in Gleichstellungsfragen werden.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern mit dieser Petition die Aargauer Regierung und das Parlament auf:

  • Als Kanton den Auftrag gemäss Gleichstellungsgesetz umzusetzen,
  • Die Fachstelle Gleichstellung zu erhalten und mit genügend finanziellen Mitteln auszustatten,
  • Gleichstellungs- und Frauenanliegen im Kanton Aargau wieder auf die politische Traktandenliste zu setzen.

20. September 2017

Bundesratswahl - frbb fordert die Wahl einer Frau!
Medienmitteilung frbb

Nach bald 50 Jahren seit dem Erreichen des Frauenstimmrechts auf eidgenössischer Ebene

sind wir heute mit nur zwei Bundesrätinnen von einer paritätischen Vertretung der Geschlechter im Bundesrat weit entfernt. Nur gerade während den Jahren 2010 bis 2011 konnten ausnahmsweise

vier Frauen im höchsten Schweizer Gremium wirken.

frbb fordert deshalb, dass am 20. September 2017 unbedingt eine Frau in den Bundesrat gewählt wird. Alle andern Überlegungen betreffend Landesregion, Sprache usw. sind zweitrangig. Denn dabei handelt es sich letztlich um nicht akzeptable traditionelle Männerquoten, welche jedoch keinerlei Rolle bei der Wahl spielen dürfen. Denn seit Jahrzehnten benachteiligen sie alle die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung, die Frauen, massiv... mehr.

 

Zudem gelangen die Schweizer Frauendachorganisationen mit einem Appell an die FDP Bundeshausfraktion. Sie verlangen von der FDP eine Frauenkanidatur, siehe Medienmitteilung.

 

Juni 2017

Ja zur Pflegeinitiative

frauenrechte beider basel unterstützt die eidgenössische Volksinitiative "Für eine starke Pflege".
Denn nach wie vor gibt es in diesem typischen Frauenberuf viele Benachteiligungen.

Dies sind die Forderungen der Initiative:

-Eine Pflege mit Zukunft - ausreichende Pflegeversorgung

-Wirksame Massnahmen gegen den Fachkräftemangel

-Ein attraktiver Pflegeberuf.

 

Hier geht es zum Kurzargumentarium und den Unterschriftenkarten.

Weitere Infos sind zu finden auf der SBK Website.

frauenrechte beider basel und der SBK danken schon zum Voraus allen unterstützenden Personen.

 

 

14. Juni 2017 um 19.30 Uhr im Kulturhotel Goggenheim in Liestal

Nonstopp Arbeit und im Alter kein Geld!

 

 

Ein gemeinsamer Anlass von frbb mit den
Frauenorganisationen Baselland
"Gruppe 14. Juni" zum Thema:

Teilzeitarbeit - Familie - Rentenfragen

Der öffentliche Anlass war sehr anregend und gut besucht, siehe Flyer

und Medienberichte, z. B. Kirchenbote BL Interview und Bericht.

 

 

21. Mai 2017
Wahlen in den Bürgergemeinderat Basel-Stadt
Wir gratulieren den frbb Mitgliedern zur Wahl und
wünschen ihnen
viel Erfolg:

 

Liste 5   Keller Christine, lic. iur, bisher
Liste 7   Isler Beatrice, Grossrätin, bisher

Liste 8   Alder Beatrice, bisher

 

 

 

7. April 2017

Marthe Gosteli verstorben

"Traurig teilen wir Ihnen mit, dass Marthe Gosteli in der Nacht auf den 7. April verstorben ist. Sie befand sich nach einem Sturz in Pflege. Marthe Gosteli wurde am 22. Dezember 1917 auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Worblaufen bei Bern geboren...
Ihre Erfahrungen mit den Medien stellte sie ab Mitte der 1960er Jahre ausschliesslich in den Dienst der Frauenbewegung. In den Jahren von 1964 bis 1968 war sie Präsidentin des bernischen Frauenstimmrechts-vereins. Anschliessend war sie Vizepräsidentin des Bundes Schweizerischer Frauenvereine BSF. 1970/1971 präsidierte sie die Arbeitsgemeinschaft der schweizerischen Frauenverbände für die politischen Rechte der Frau. Diese Organisation trug mit ihrem Verhandlungsgeschick mit dem Bundesrat wesentlich zur Annahme des Frauenstimmrechts auf eidgenössischer Ebene bei. Anschliessend widmete sich Marthe Gosteli der Einführung des therapeutischen Reitens in der Schweiz und gründete schliesslich 1982 die Gosteli-Stiftung als Trägerin des Archivs zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung. Stiftung und Archiv sind als „Gedächtnis der Schweizer Frauen“ Aufbewahrungsort für über 400 Bestände von Frauenrechtsorganisationen, Frauenverbänden und einzelnen Frauen, die in Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Familie eine wichtige Rolle gespielt haben..hier die Medienmitteilung und Bericht in der Berner Zeitung.

 

 

Mittwoch, 5. April 2017
Leben wir in einer "postfeministischen" Gesellschaft?

Öffentlicher Vortrag mit Zoé Kergomard von der Universität Fribourg als Referentin,
siehe den
Einladungsflyer.

Der von frbb veranstaltete Anlass war gut besucht. Wie erwartet konnte die Fachfrau in Rechts- und Politikwissenschaft, Zoé Kergomard  viel über ihre wissenschaftliche Arbeit rund um ein topaktuelles gesellschaftliches Thema berichten. Sie hat an diesem spanennden Abend das Verhalten von rechts-konservativen, politischen Parteien und Organisationen rund um Genderfragen aufgezeigt.

Hier geht es zum spannenden Vortrag von Zoé Kergomard.

 

März 2017
Schweizer Botschafter lobt Doktor Ruth

Nepal

Das von der Liestaler Ärztin Ruth Gonseth aufgebaute Bezirksspital ist auch ein ökologisches Vorzeigeprojekt... Hier geht es zum ganzen Bericht in der Basellandschcaftlichen Zeitung.

Vor kurzem waren drei frbb-Mitglieder im von Ruth Gonseth aufgebauten Bezirksspital in Nepal.
Es ist ein eindrückliches Beispiel eines überzeugenden Einsatzes für die Gesundheit von Menschen in einer abgelegenen Region.

Bild (von li) Maya Graf, Ruth Gonseth und Anna Ott.

 

25. März 2017 in Bern
Jahrestagung NGO-Koordination post Beijing Schweiz

Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

 frbb hat sich an dieser von der NGO Koordination post Beijing veranstalteten und gut besuchten Tagung aktiv beteiligt, sieheden  Einladungsflyer.

In ihrem Inputreferat zeigte Dr. Doris Strahm, feministische Theologin, auf, wie sog. christliche und andere rechtskonservative Kräfte systematisch versuchen, wissenschaftliche Forschung zu Geschlecht und Gender zu desavouieren. In den folgenden Workshops und der lebhaften Podiumsdiskussion moderiert von Helen Issler waren sich alle einig, dass die Rechte der Frauenunverhandelbare Menschenrechte sind, siehe dazu unter NGO Koordination:

Inputreferat und Bildergalerie

 

 

Samstag 18. März 2017 in Zürich

WOMEN'S MARCH

Unter dem Motto  "We can't keep quiet" versammeln sich rund um den internationalen Frauentag weltweit Tausende von Frauen und demonstrieren gegen die zunehmenden frauenfeindlichen Tendenzen. In der Schweiz haben die verschiedensten Organisationen zur Solidarität mit den internationalen Frauenstreiks aufgerufen.

Trotz strömendem Regen haben sich mehr als 10'000  Frauen am Women's March in Zürich beteiligt. Auffällig viele junge Frauen aus der ganzen Schweiz waren mit dabei. Die Slogans auf de vielen Transparenten und kleinen Tafeln waren äusserst vielfältig und teilweise sehr originell. Doch alle Teilnehmenden darunter auch viele Männer forderten dringendst die Wahrung und Umsetzung der Frauenrechte in der Schweiz und weltweit.

Medienspiegel:  NZZ,Tagesanzeiger, bluewin und Blick.

 

Foto: NZZ

 

Samstag, 11. März 2017 in Basel

Frauen*kampftag T

 

Bei schönem, vorfrühlingshaften Wetter trafen sich
Hunderte Frauen zu einem politisch feministischen
Spaziergang durch die Stadt. An diesem Bündnis rund um
den Internationalen Frauentag beteiligen sich die verschiedensten Frauengruppierungen, darunter auch frbb.

Sie hier den Einladungsflyer und den Bericht in der Tageswoche.

Foto: Tageswoche

 

Ab 9. März 2017  kult.kino atelier Basel

Die göttliche Ordnung


Der neue Film zum Frauenstimmrecht in der Schweiz
(Situation Appenzell 1971) mit der Baslerin Maria Leuenberger
in der Hauptrolle kommt ab dem 9. März 2017 in die Kinos.
Er wurde bereits an den Solothurner Filmtagen ausgezeichnet
und erregt viel Aufsehen.

Das kult kino atelier basel ladet ein zur feierlichen Première am

Donnerstag, 9. März um 18.30 Uhr.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit Regisseurin
Petra Volpe und Hauptdarstellerin
Marie Leuenberger
Bitte unbedingt sich frühzeitig anamelden unter www.kultkino.ch !

 

Das Frauenstimmrecht war hart erkämpft, wie der Spielfilm
«Die göttliche Ordnung» zeigt..
.Hier geht es zum Bericht in der
Basler Zeitung über die feierliche Vorpemière in Bern.

 

Februar 2017

Gosteli-Stiftung erhält den Kulturpreis 2017 der Burgergemeinde Bern

 

 

"Die bürgerliche Frauenrechtlerin hat massgeblich zur Einführung des Frauenstimmrechts beigetragen. Ihr grosses Lebenswerk ist
jedoch das Archiv zur Schweizer Frauenbewegung..."
schreibt dazu die Basellandschaftliche Zeitung.

Im Buch "Gebt den Frauen ihre Geschichte!" beschreibt die Historikerin Franziska Roggen die Geschichte rund um das Frauenstimmrecht in der Schweiz und damit das wichtige Wirken der bald 100 Jahre alten unermüdlichen Pionierin für die Rechte der Frauen in der Schweiz.